
Mit dem morphogenetischen Prozess der Erosion als Leitfaden erkundet der Vortrag die Landschaftsgenese im ruandischen Zentralen Hügelland aus der Perspektive einer `reflexiv-relationalen´ Geomorphologie. `Reflexiv´, weil diese Geomorphologie ihre Begriffe, Theorien und Modelle in den Blick nimmt; `relational´ weil sie erkennt, dass die bzw. der GeomorphologIn in einem Netz soziokultureller Relationen veror-tet ist und im Zuge der Beobachtungen, Messungen, Kartierungen und Modellierun-gen stets (un-)bewusst bestimmte Relationen selektiert bzw. andere ausblendet. Eine reflexiv-relationale Betrachtung ermöglicht eine Berücksichtigung der Konstruktion des Forschungsobjektes durch den selektiven Blick des/der WissenschaftlerIn, des Einflusses von gesellschaftlichen Rahmenbedingungen bzw. von Beobachtungs-, Gelände- und Modellierungspraktiken auf die Produktion physiogeographischen Wissens und der gesellschaftlichen Bedeutung dieses produzierten Wissens. So lässt sich aus Perspektive einer reflexiven und relationalen Geomorphologie erkennen, dass die „ruandischen“ Landschaften und die „ruandische“ Erosion europäischer sind, als sie es auf dem ersten Blick erscheinen…
Die Veranstaltung findet am Dienstag, den 2. Februar 2010 um 18 Uhr (c.t.) im Raum 72 des Instituts für Geographie, Robert-Koch-Strasse 26, D-48149 Münster statt. Sie ist für Studierende aller Fachbereiche ebenso wie für eine über die Universitätssphäre hinausgehende interessierte Öffentlichkeit zugänglich. Zur weiteren Diskussion mit dem Vortragenden ist im Anschluss ein öffentliches Post-Kolloquium in der Frauenstrasse 24 geplant.
!!!Fällt wegen Krankheit leider aus!!!
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Der AK Kritische Geographie Leipzig lädt ein:
»Das Recht auf Stadt« – »Right to the city« – »Le droit à la ville«
Eine Diskussionsveranstaltung mit Thomas Bürk
Die Idee »Right to the City« hat Hochkonjunktur, ob in New York, London, Hamburg, Berlin, ja mit Blick auf Cross Border Leasing Strategien sogar in Leipzig. Die verschiedensten Widerstandsformen gegen neoliberalen Urbanismus finden zusammen im Bezug auf das »Recht
auf Stadt«. Es wurde proklamiert vom französischen Marxisten Henri Lefèbvre und avanciert mehr und mehr zur Klammer für Reaktionen auf die Umstrukturierung der Städte und die Verräumlichung der Interessen von Staat und Kapital.
Ziel der Veranstaltung ist es den Kern der Idee zu vermitteln und die Bezüge zu marxistischen Raumkonzepten aufzuzeigen. Zugleich wird deutlich werden, dass das »Recht auf Stadt« mehr ein Postulat ist als eine umfassende Raumtheorie.
Stichworte: Critical Geography / Henri Lefèbvre / Marxistische Raumtheorien / »Die Produktion des Raumes« / Situationistische Internationale
Zeit: Mittwoch // 13.01.2010 // 19:30 Uhr
Ort: hinZundkunZ // Georg Schwarz Straße 6 Leipzig- Lindenau
!!!Fällt wegen Krankheit leider aus!!!
Leipzig 20. bis 22. November 2009
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Das nächste Treffen des Arbeitskreis Kritische Geographie wird im November in einer freien Kita im Leipziger Süden stattfinden.
Zu dem Treffen ist jedeR willkommen, der/die sich mit ideologie-, herrschafts- und gesellschaftskritischen Theorien auseinandersetzen will. Neben dem inhaltlichen Arbeiten soll das Treffen auch den Raum geben, lokale Aktivitäten und Projekte zu vernetzen und weitere Ideen zu entwickeln.
Alle Infos: Infos AK Treffen
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+++ AUSSTELLUNG +++
| text | foto | film | installation | diskussion |
Eine kritische Ausstellung über Grenzkontrollen und das
‚Migrationsmanagement‘ an den östlichen Außengrenzen
der europäischen Union.
03.10.09 – 13.10.09
im Tacheles
Berlin
hier gehts zum Programm
für unseren Workshop-Abend auf dem Geographen[sic!]-Tag…
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Was bitteschön ist „Kritische Geographie“? Ist Geographie nicht dadurch, dass sie die Welt so beschreibt, wie sie ist, schon grundsätzlich kritisch? Wozu also „Kritische Geographie“?
Kritische GeographInnen entgegnen: Die Welt muss so beschrieben werden, wie sie ist – nur: Wie ist sie denn? Ist nicht jede Beschreibung der Welt grundsätzlich einmal abhängig von der persönlichen Perspektive? Welche Ausschnitte beleuchte ich, welchen Fokus wähle ich und von welchen Grundvoraussetzungen darüber, wie diese Welt funktioniert, gehe ich eigentlich aus? Die alleinige Beschreibung der Welt, wie sie ist, ohne eine umfassende Hinterfragung der eigenen Position, ist doch lediglich die Reproduktion der herrschenden Logik, wodurch die Welt nicht beschrieben wird, wie sie ist, sondern nur so dargestellt wird, wie es eben allgemein anerkannt ist.
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Vortragsankündigung
Ort: Wien
Datum: Sonntag, 20.09.2009, 15:10-15:35
in der Fachsitzung „Geographische Hochschullehre zwischen Bologna-Prozess, Neoliberalisierung und kritischer Wissenschaft“
Im Rahmen des Geograph[inn]en-Tages haben wir die Möglichkeiten bekommen, über die vielen studentischen („Lehr“-)Erfahrungen berichten und reflektieren zu können. Wir würden uns freuen, wenn wir dort viele Gesichter wiedersehen würden, die wir hierfür interviewt haben.
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Einladung zum Koordinierungstreffen „Die Krise findet Stadt“ für den bundesweiten Aktionstag am 17.09.09 im Bethanien (Berlin) (mehr…)