Unterstützung der Demonstration am 13.04.2013 in München – Verfassungsschutz abschaffen!

Gegen Naziterror, staatlichen und alltäglichen Rassismus – Verfassungsschutz abschaffen!

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Der Arbeitskreis Kritische Geographie Leipzig unterstützt den Aufruf des Grundrechtekomitees, von Pro Asyl, des Republikanischen Anwältinnen- und Anwältevereins, der Liga für Menschenrechte und der Vereinigung Demokratischer Juristinnen und Juristen zur bundesweiten Demonstration in München am 13.04.2013 um 13 Uhr und ruft hiermit auch zur Beteiligung von kritischen Geograph_innen auf!

Aus vielen Städten gibt es Busse und Zugtreffpunkte, welche hier gesammelt sind.

Verfassungsschutz abschaffen!
Staatlichen und alltäglichen Rassismus bekämpfen!

Aufruf zur Demonstration am 13. April 2013 in München!

Am 17. April 2013 beginnt in München der NSU-Prozess, in dem unter anderem zehn Morde aufzuklären sind. Davon unabhängig müssen aus dem Versagen von Polizei und Geheimdiensten weitreichende politische Konsequenzen gezogen werden. Die Selbstenttarnung des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) offenbarte in der Folge eine Masse von Fehlleistungen der Geheimdienste und der Polizei bei der Nicht-Verfolgung der Mordserie. Die Untersuchungsausschüsse des Bundestages und der Landtage Thüringens, Sachsens und Bayerns decken immer neue Skandale auf: Akten waren geschreddert worden, die Verfassungsschutzämter oder – im Falle Berlins – der polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts „vergaßen“ dem Ausschuss V-Leute aus dem Umfeld der Gruppe zu benennen, Informationen wurden nicht weiter gegeben.
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Crisis – causes, dimensions, reactions

6. Internationale Konferenz “Kritische Geographie”

Frankfurt am Main, 16. – 20. August 2011

Die sechste International Critical Geography Conference der International Critical Geography Group findet im August dieses Jahres in Frankfurt statt. Nach sehr erfolgreichen Treffen in Vancouver (1997), Taegu (Südkorea; 2000), Bekescaba (Ungarn; 2002), Mexico City (2005) und Mumbai (2007) werden geschätzte 300 bis 400 kritische Wissenschaftler/innen aus Geographie und anderswo zum Oberthema “Crisis – causes, dimensions, reactions” diskutieren. Die bis zu 10 Sessions der insgesamt 10 Schwerpunkte innerhalb dieser Oberthemas werden von je 2 bis 3 Koordinator/inn/en zusammengestellt.

Die Form der Konferenz wird neben einigen Keynote Lectures, halbtägigen Exkursionen, Plenarsitzungen zur Zukunft der International Critical Geography Group sowie gemeinsamen Abendessen aus Sessions bestehen, die möglichst wenig formale „paper presentations“ (aka akademisches Schaulaufen) und möglichst viel Diskussion beinhalten sollen. Nach der Veröffentlichung der Calls for Participation sind Vorschläge aller Art bis zum 1. Dezember 2010 erbeten, Registrierung wird bis zum 1. Mai 2011 möglich sein. Die Teilnahmegebühr (Frühbucher/Normalbucher) wird für Teilnehmer/innen aus „high income economies“ 210/280 Euro (Vollzahler/innen), 120/160 Euros (Selbstzahler/innen ohne Fördermöglichkeit) bzw. 60/80 Euro (Studierende) betragen, enthalten sind Kaffeepausengetränke sowie die o.g. Abendessen.

Die Onlineanmeldung steht zur Verfügung. Frühbuchertarife gelten bis zum 15. April. Mit der Anmeldung kann auch die Teilnahme an der Exkursion Walking Berlin. Erkundungen zu Texturen und Dynamiken einer Krisen-Hauptstadt gebucht werden, die im Anschluss an die Konferenz stattfindet.

Website zur Tagung

Treffen des AK Kritische Geographie in Mainz

Mainz, 29.-31.10.2010
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Das nächste Treffen des Arbeitskreis Kritische Geographie wird im Oktober im schönen Mainz stattfinden.
Nachdem sich die Suche nach geeigneten Räumlichkeiten im Raum Mainz erheblich schwerer gestaltete als zunächst angenommen, haben wir nun doch einen Platz zur Ausrichtung des Vernetzungstreffens gefunden.
Wir möchten nun alle kritische Geograph_Innen und Menschen, die Lust haben sich mit kritischer Geographie und ideologie-, herrschafts- und gesellschaftskritischen Themen auseinderzusetzen, dazu einladen.

Wir bitten Euch um Anmeldung und Themenvorschläge bis zum 26.10.2010 (allerletzter Termin) an akgeomainz@gmx.de

Alle Infos kompakt

Alle Infos zu den Workshops gibts auch hier

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Leipzig: Salon Surveillance – Vorsicht, Vorbeugen!

Salon Surveillance:
Vorsicht, Vorbeugen!
Kinder im Fokus der Kriminalprävention
Donnerstag, 23.9.2010,
19 Uhr

Geprächsrunde mit Verena Schreiber, Goethe-Universität Frankfurt (M.)
Moritzbastei, Universitätsstraße 9, Leipzig

Dass sich Präventions- phantasien besonders häufig um Kinder drehen, ist nichts Neues. Durch ihre Mystifizierung als unschuldige und hilflose und damit gleichzeitig auch immer gefährdete und gefährliche Wesen provoziert Kindheit – wie keine andere Lebensphase – präventive Interventionen. (mehr…)

ABSEITS der WM – SüdAfrika

Filmvorführungen mit anschließender Diskussion

Die ganze Welt schaut im Zusammenhang mit der FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft auf den afrikanischen Kontinent, nach Südafrika. Das Bild, das die Massenmedien transportieren, bewegt sich in einem Kontinuum zwischen Kriminalität und Lebensfreude, einem Land zwischen wirtschaftlichem Aufbruch und Traditionen, die den meisten Europäer_innen fremd erscheinen.
Aber was bedeutet dieses sportliche Großereignis für ein Land, das gerade seit knapp zwei Jahrzehnten an der Überwindung des menschenverachtenden Apartheid-Regimes arbeitet? Welche sozialen Realitäten herrschen in Südafrika abseits von neuen Fußballtempeln und Vuvuzela-Folklore? Und warum wird eigentlich Südafrika so oft synonym mit Afrika verwendet?
Um sich diesen Fragen nähern zu können, zeigt der AK kritische geographie Mainz drei Dokumentarfilme, die sich mit den sozialen Wirklichkeiten in einem Land auseinandersetzen, das in diesen Tagen auf seine Gastgeber_innenrolle bei einem Sportereignis reduziert wird. Im Rahmen der Veranstaltungen sollen Raum für Diskussionen und Austausch dieser Fragen gegeben werden.

Termine:
- Fair Play - Mittwoch, 30.6.2010. 18 Uhr.
- Städtisches Leben in Kapstadt - Montag, 5.7.2010. 18 Uhr.
- Gewinner und Verlierer der WM - Donnertstag, 8.7.2010. 17 Uhr.

Ort: Leinwand Kulturcafé (Q-Kaff am Forum, Uni Campus Mainz).

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Afrika Forum Mainz, der Heinrich Böll-Stiftung und dem AStA Referat für politische Bildung.

AK goes Potsdam

aktuelle Infos und vorläufiges Programm!!!

Vom 21.-24.05. (also über Pfingsten) veranstalten wir in Potsdam das diessemestrige Treffen des AK Kritische Geographie (einem studentischen Arbeitskreis von Studenten der Geographie, Soziologie, Politik, …), der sich einmal im Semester trifft, um der Geograohie ein kritisches und offenes Forum zum Austausch über die aktuelle wissenschaftliche Praxis aber auch disziplinübergreifender Gesellschaftskritik zu bieten.
Dabei ist dieses Treffen keineswegs nur „Geograph_innen“ vorbehalten, sondern für jede_n offen der_die sich kritisch mit Gesellschaft und Raum auseinandersetzen will. Das Programm folgt keinem übergeordneten Thema, sondern lebt von den Inputs der Teilnehmenden.

Momentan sind beispielsweise Workshops zu folgenden Themen angemeldet:
• „Ermächtigung über Zeit und Raum im Übergang vom Mythos zu Aufklärung“
• „Zu einer vergessenen Kritik: Die Landschaft“
• „neoliberale Stadtentwicklung und Business Improvement Districts in Bremen“
• DU?

Außerdem geplant sind bisher eine Stadtführung zum Thema „Soziale Kämpfe in Potsdam“ und ein Vortrag zu „Sex and the City“

Da wir dieses Jahr erfolgreich einen Finanzierungsantrag bei der VeFa (Vereinigte Fachschaften der Uni Potsdam) eingereicht haben, stehen uns ein paar bescheidene Mittel zur Fahrtkostenerstattung zur Verfügung. Für Verpflegung und Getränke wird auch gesorgt sein.

Wir würden uns freuen den_die eine_n oder anderen beim AK-Treffen begrüßen zu dürfen und erwarten inspirierende Diskussionen.
Rückfragen, Vorschläge und Anmeldungen bis 15.05.2010 an akgoespotsdam@gmx.de

Kontrollierte Freiräume

Gesellschaftskritisches Engagement an der Bologna-reformierten Hochschule

Für die gewerkschaftliche Studierenden-Zeitschrift „read.me“ hat die Schreibwerkstatt AK Kritische Geographie einen kurzen Beitrag über die UnMöglichkeiten selbstorganisierter Initiativen an den Bologna-Universitäten verfasst.

read.me 05/2010 (544 KB) -> Seite 4

Über kritisches Lesen und Kommentieren würden wir uns freuen.

Eure Werkstatt
(Anika, Sebastian, Tino, Iris, Michi, wudi)

Nachtrag:
Der Artikel wurde auf der Homepage Studis Online ebenfalls veröffentlicht.

Symposium

Programm als pdf

Symposium Göttingen

Programm als pdf

Infos und Anmeldungen unter raum_natur[ät]yahoo.de

Call for Papers for Potsdam

Hallo liebe Kritische Geister,

wie ihr ja alle sicherlich schon freudig erwartet, findet das nächste AK-Treffen in Potsdam statt. Dazu wollen wir euch nun auch endlich ein paar Infos zukommen lassen.

Das Treffen wird über Pfingsten vom 21.-24.05.2010 in Potsdam stattfinden. Wir dachten, dass Freitag Abend alle anreisen und Montag Nachmittag abreisen können und wir dann auf jeden Fall 2 volle Tage und drei Abende haben.

So, zum wichtigsten – dem „Call for Papers“:
Zu dem Treffen ist jedeR willkommen, der/die sich mit ideologie-, herrschafts- und gesellschaftskritischen Theorien und auseinandersetzen will. Wir möchten alle bitten, die Lust haben etwas in Potsdam zur kritisch-geographischen Diskussion anzubieten, sich bald bei uns zu melden, damit wir uns an die Zeit- und Inhaltsplanung machen können. Wir haben auch schon ein paar Ideen, aber wollen erstmal abwarten, was von euch denn alles so kommt und hoffen auf viel inhaltliche Unterstützung.

Alle inhaltlichen und organisatorischen Fragen und Vorschläge bitte an: akgoespotsdam@gmx.de

Vortrag von Philippe Kersting „Landschaftsgenese in Ruanda aus der Perspektive einer reflexiv-relationalen Geomorphologie“ in Münster

Mit dem morphogenetischen Prozess der Erosion als Leitfaden erkundet der Vortrag die Landschaftsgenese im ruandischen Zentralen Hügelland aus der Perspektive einer `reflexiv-relationalen´ Geomorphologie. `Reflexiv´, weil diese Geomorphologie ihre Begriffe, Theorien und Modelle in den Blick nimmt; `relational´ weil sie erkennt, dass die bzw. der GeomorphologIn in einem Netz soziokultureller Relationen veror-tet ist und im Zuge der Beobachtungen, Messungen, Kartierungen und Modellierun-gen stets (un-)bewusst bestimmte Relationen selektiert bzw. andere ausblendet. Eine reflexiv-relationale Betrachtung ermöglicht eine Berücksichtigung der Konstruktion des Forschungsobjektes durch den selektiven Blick des/der WissenschaftlerIn, des Einflusses von gesellschaftlichen Rahmenbedingungen bzw. von Beobachtungs-, Gelände- und Modellierungspraktiken auf die Produktion physiogeographischen Wissens und der gesellschaftlichen Bedeutung dieses produzierten Wissens. So lässt sich aus Perspektive einer reflexiven und relationalen Geomorphologie erkennen, dass die „ruandischen“ Landschaften und die „ruandische“ Erosion europäischer sind, als sie es auf dem ersten Blick erscheinen…

Die Veranstaltung findet am Dienstag, den 2. Februar 2010 um 18 Uhr (c.t.) im Raum 72 des Instituts für Geographie, Robert-Koch-Strasse 26, D-48149 Münster statt. Sie ist für Studierende aller Fachbereiche ebenso wie für eine über die Universitätssphäre hinausgehende interessierte Öffentlichkeit zugänglich. Zur weiteren Diskussion mit dem Vortragenden ist im Anschluss ein öffentliches Post-Kolloquium in der Frauenstrasse 24 geplant.