Mainz, 29.-31.10.2010
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Das nächste Treffen des Arbeitskreis Kritische Geographie wird im Oktober im schönen Mainz stattfinden.
Nachdem sich die Suche nach geeigneten Räumlichkeiten im Raum Mainz erheblich schwerer gestaltete als zunächst angenommen, haben wir nun doch einen Platz zur Ausrichtung des Vernetzungstreffens gefunden.
Wir möchten nun alle kritische Geograph_Innen und Menschen, die Lust haben sich mit kritischer Geographie und ideologie-, herrschafts- und gesellschaftskritischen Themen auseinderzusetzen, dazu einladen.
Wir bitten Euch um Anmeldung und Themenvorschläge bis zum 26.10.2010 (allerletzter Termin) an akgeomainz@gmx.de
Alle Infos kompakt
Alle Infos zu den Workshops gibts auch hier
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Salon Surveillance:
Vorsicht, Vorbeugen!
Kinder im Fokus der Kriminalprävention
Donnerstag, 23.9.2010,
19 Uhr
Geprächsrunde mit Verena Schreiber, Goethe-Universität Frankfurt (M.)
Moritzbastei, Universitätsstraße 9, Leipzig
Dass sich Präventions- phantasien besonders häufig um Kinder drehen, ist nichts Neues. Durch ihre Mystifizierung als unschuldige und hilflose und damit gleichzeitig auch immer gefährdete und gefährliche Wesen provoziert Kindheit – wie keine andere Lebensphase – präventive Interventionen. (mehr…)
Filmvorführungen mit anschließender Diskussion
Die ganze Welt schaut im Zusammenhang mit der FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft auf den afrikanischen Kontinent, nach Südafrika. Das Bild, das die Massenmedien transportieren, bewegt sich in einem Kontinuum zwischen Kriminalität und Lebensfreude, einem Land zwischen wirtschaftlichem Aufbruch und Traditionen, die den meisten Europäer_innen fremd erscheinen.
Aber was bedeutet dieses sportliche Großereignis für ein Land, das gerade seit knapp zwei Jahrzehnten an der Überwindung des menschenverachtenden Apartheid-Regimes arbeitet? Welche sozialen Realitäten herrschen in Südafrika abseits von neuen Fußballtempeln und Vuvuzela-Folklore? Und warum wird eigentlich Südafrika so oft synonym mit Afrika verwendet?
Um sich diesen Fragen nähern zu können, zeigt der AK kritische geographie Mainz drei Dokumentarfilme, die sich mit den sozialen Wirklichkeiten in einem Land auseinandersetzen, das in diesen Tagen auf seine Gastgeber_innenrolle bei einem Sportereignis reduziert wird. Im Rahmen der Veranstaltungen sollen Raum für Diskussionen und Austausch dieser Fragen gegeben werden.
Termine:
- Fair Play - Mittwoch, 30.6.2010. 18 Uhr.
- Städtisches Leben in Kapstadt - Montag, 5.7.2010. 18 Uhr.
- Gewinner und Verlierer der WM - Donnertstag, 8.7.2010. 17 Uhr.
Ort: Leinwand Kulturcafé (Q-Kaff am Forum, Uni Campus Mainz).
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Afrika Forum Mainz, der Heinrich Böll-Stiftung und dem AStA Referat für politische Bildung.
Vom 21.-24.05. (also über Pfingsten) veranstalten wir in Potsdam das diessemestrige Treffen des AK Kritische Geographie (einem studentischen Arbeitskreis von Studenten der Geographie, Soziologie, Politik, …), der sich einmal im Semester trifft, um der Geograohie ein kritisches und offenes Forum zum Austausch über die aktuelle wissenschaftliche Praxis aber auch disziplinübergreifender Gesellschaftskritik zu bieten.
Dabei ist dieses Treffen keineswegs nur „Geograph_innen“ vorbehalten, sondern für jede_n offen der_die sich kritisch mit Gesellschaft und Raum auseinandersetzen will. Das Programm folgt keinem übergeordneten Thema, sondern lebt von den Inputs der Teilnehmenden.
Momentan sind beispielsweise Workshops zu folgenden Themen angemeldet:
• „Ermächtigung über Zeit und Raum im Übergang vom Mythos zu Aufklärung“
• „Zu einer vergessenen Kritik: Die Landschaft“
• „neoliberale Stadtentwicklung und Business Improvement Districts in Bremen“
• DU?
Außerdem geplant sind bisher eine Stadtführung zum Thema „Soziale Kämpfe in Potsdam“ und ein Vortrag zu „Sex and the City“
Da wir dieses Jahr erfolgreich einen Finanzierungsantrag bei der VeFa (Vereinigte Fachschaften der Uni Potsdam) eingereicht haben, stehen uns ein paar bescheidene Mittel zur Fahrtkostenerstattung zur Verfügung. Für Verpflegung und Getränke wird auch gesorgt sein.
Wir würden uns freuen den_die eine_n oder anderen beim AK-Treffen begrüßen zu dürfen und erwarten inspirierende Diskussionen.
Rückfragen, Vorschläge und Anmeldungen bis 15.05.2010 an akgoespotsdam@gmx.de
Gesellschaftskritisches Engagement an der Bologna-reformierten Hochschule
Für die gewerkschaftliche Studierenden-Zeitschrift „read.me“ hat die Schreibwerkstatt AK Kritische Geographie einen kurzen Beitrag über die UnMöglichkeiten selbstorganisierter Initiativen an den Bologna-Universitäten verfasst.
read.me 05/2010 (544 KB) -> Seite 4
Über kritisches Lesen und Kommentieren würden wir uns freuen.
Eure Werkstatt
(Anika, Sebastian, Tino, Iris, Michi, wudi)
Nachtrag:
Der Artikel wurde auf der Homepage Studis Online ebenfalls veröffentlicht.

Infos und Anmeldungen unter raum_natur[ät]yahoo.de
Hallo liebe Kritische Geister,
wie ihr ja alle sicherlich schon freudig erwartet, findet das nächste AK-Treffen in Potsdam statt. Dazu wollen wir euch nun auch endlich ein paar Infos zukommen lassen.
Das Treffen wird über Pfingsten vom 21.-24.05.2010 in Potsdam stattfinden. Wir dachten, dass Freitag Abend alle anreisen und Montag Nachmittag abreisen können und wir dann auf jeden Fall 2 volle Tage und drei Abende haben.
So, zum wichtigsten – dem „Call for Papers“:
Zu dem Treffen ist jedeR willkommen, der/die sich mit ideologie-, herrschafts- und gesellschaftskritischen Theorien und auseinandersetzen will. Wir möchten alle bitten, die Lust haben etwas in Potsdam zur kritisch-geographischen Diskussion anzubieten, sich bald bei uns zu melden, damit wir uns an die Zeit- und Inhaltsplanung machen können. Wir haben auch schon ein paar Ideen, aber wollen erstmal abwarten, was von euch denn alles so kommt und hoffen auf viel inhaltliche Unterstützung.
Alle inhaltlichen und organisatorischen Fragen und Vorschläge bitte an: akgoespotsdam@gmx.de

Mit dem morphogenetischen Prozess der Erosion als Leitfaden erkundet der Vortrag die Landschaftsgenese im ruandischen Zentralen Hügelland aus der Perspektive einer `reflexiv-relationalen´ Geomorphologie. `Reflexiv´, weil diese Geomorphologie ihre Begriffe, Theorien und Modelle in den Blick nimmt; `relational´ weil sie erkennt, dass die bzw. der GeomorphologIn in einem Netz soziokultureller Relationen veror-tet ist und im Zuge der Beobachtungen, Messungen, Kartierungen und Modellierun-gen stets (un-)bewusst bestimmte Relationen selektiert bzw. andere ausblendet. Eine reflexiv-relationale Betrachtung ermöglicht eine Berücksichtigung der Konstruktion des Forschungsobjektes durch den selektiven Blick des/der WissenschaftlerIn, des Einflusses von gesellschaftlichen Rahmenbedingungen bzw. von Beobachtungs-, Gelände- und Modellierungspraktiken auf die Produktion physiogeographischen Wissens und der gesellschaftlichen Bedeutung dieses produzierten Wissens. So lässt sich aus Perspektive einer reflexiven und relationalen Geomorphologie erkennen, dass die „ruandischen“ Landschaften und die „ruandische“ Erosion europäischer sind, als sie es auf dem ersten Blick erscheinen…
Die Veranstaltung findet am Dienstag, den 2. Februar 2010 um 18 Uhr (c.t.) im Raum 72 des Instituts für Geographie, Robert-Koch-Strasse 26, D-48149 Münster statt. Sie ist für Studierende aller Fachbereiche ebenso wie für eine über die Universitätssphäre hinausgehende interessierte Öffentlichkeit zugänglich. Zur weiteren Diskussion mit dem Vortragenden ist im Anschluss ein öffentliches Post-Kolloquium in der Frauenstrasse 24 geplant.
!!!Fällt wegen Krankheit leider aus!!!
!!!Fällt wegen Krankheit leider aus!!!
Der AK Kritische Geographie Leipzig lädt ein:
»Das Recht auf Stadt« – »Right to the city« – »Le droit à la ville«
Eine Diskussionsveranstaltung mit Thomas Bürk
Die Idee »Right to the City« hat Hochkonjunktur, ob in New York, London, Hamburg, Berlin, ja mit Blick auf Cross Border Leasing Strategien sogar in Leipzig. Die verschiedensten Widerstandsformen gegen neoliberalen Urbanismus finden zusammen im Bezug auf das »Recht
auf Stadt«. Es wurde proklamiert vom französischen Marxisten Henri Lefèbvre und avanciert mehr und mehr zur Klammer für Reaktionen auf die Umstrukturierung der Städte und die Verräumlichung der Interessen von Staat und Kapital.
Ziel der Veranstaltung ist es den Kern der Idee zu vermitteln und die Bezüge zu marxistischen Raumkonzepten aufzuzeigen. Zugleich wird deutlich werden, dass das »Recht auf Stadt« mehr ein Postulat ist als eine umfassende Raumtheorie.
Stichworte: Critical Geography / Henri Lefèbvre / Marxistische Raumtheorien / »Die Produktion des Raumes« / Situationistische Internationale
Zeit: Mittwoch // 13.01.2010 // 19:30 Uhr
Ort: hinZundkunZ // Georg Schwarz Straße 6 Leipzig- Lindenau
!!!Fällt wegen Krankheit leider aus!!!