Archiv für Januar 2010

Climate change, uneven development and power

26./27. März 2010, Salzburg: Climate change, uneven development and power. Infos zum Kolloqium als pdf

Vortrag von Philippe Kersting „Landschaftsgenese in Ruanda aus der Perspektive einer reflexiv-relationalen Geomorphologie“ in Münster

Mit dem morphogenetischen Prozess der Erosion als Leitfaden erkundet der Vortrag die Landschaftsgenese im ruandischen Zentralen Hügelland aus der Perspektive einer `reflexiv-relationalen´ Geomorphologie. `Reflexiv´, weil diese Geomorphologie ihre Begriffe, Theorien und Modelle in den Blick nimmt; `relational´ weil sie erkennt, dass die bzw. der GeomorphologIn in einem Netz soziokultureller Relationen veror-tet ist und im Zuge der Beobachtungen, Messungen, Kartierungen und Modellierun-gen stets (un-)bewusst bestimmte Relationen selektiert bzw. andere ausblendet. Eine reflexiv-relationale Betrachtung ermöglicht eine Berücksichtigung der Konstruktion des Forschungsobjektes durch den selektiven Blick des/der WissenschaftlerIn, des Einflusses von gesellschaftlichen Rahmenbedingungen bzw. von Beobachtungs-, Gelände- und Modellierungspraktiken auf die Produktion physiogeographischen Wissens und der gesellschaftlichen Bedeutung dieses produzierten Wissens. So lässt sich aus Perspektive einer reflexiven und relationalen Geomorphologie erkennen, dass die „ruandischen“ Landschaften und die „ruandische“ Erosion europäischer sind, als sie es auf dem ersten Blick erscheinen…

Die Veranstaltung findet am Dienstag, den 2. Februar 2010 um 18 Uhr (c.t.) im Raum 72 des Instituts für Geographie, Robert-Koch-Strasse 26, D-48149 Münster statt. Sie ist für Studierende aller Fachbereiche ebenso wie für eine über die Universitätssphäre hinausgehende interessierte Öffentlichkeit zugänglich. Zur weiteren Diskussion mit dem Vortragenden ist im Anschluss ein öffentliches Post-Kolloquium in der Frauenstrasse 24 geplant.

Diskussionsveranstaltung »Das Recht auf Stadt« in Leipzig

!!!Fällt wegen Krankheit leider aus!!!

!!!Fällt wegen Krankheit leider aus!!!

Der AK Kritische Geographie Leipzig lädt ein:

»Das Recht auf Stadt« – »Right to the city« – »Le droit à la ville«
Eine Diskussionsveranstaltung mit Thomas Bürk

Die Idee »Right to the City« hat Hochkonjunktur, ob in New York, London, Hamburg, Berlin, ja mit Blick auf Cross Border Leasing Strategien sogar in Leipzig. Die verschiedensten Widerstandsformen gegen neoliberalen Urbanismus finden zusammen im Bezug auf das »Recht
auf Stadt«. Es wurde proklamiert vom französischen Marxisten Henri Lefèbvre und avanciert mehr und mehr zur Klammer für Reaktionen auf die Umstrukturierung der Städte und die Verräumlichung der Interessen von Staat und Kapital.

Ziel der Veranstaltung ist es den Kern der Idee zu vermitteln und die Bezüge zu marxistischen Raumkonzepten aufzuzeigen. Zugleich wird deutlich werden, dass das »Recht auf Stadt« mehr ein Postulat ist als eine umfassende Raumtheorie.

Stichworte: Critical Geography / Henri Lefèbvre / Marxistische Raumtheorien / »Die Produktion des Raumes« / Situationistische Internationale

Zeit: Mittwoch // 13.01.2010 // 19:30 Uhr
Ort: hinZundkunZ // Georg Schwarz Straße 6 Leipzig- Lindenau

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