Freitag

Kennenlernen, Plaudern, lecker Essen, kurze Besprechung unseres Wochenendes + Erstellen des Zeitplans

Samstag

Sebastians Grundlagenleseworkshop +++ was ist Kritik? Horkheimer/Adorno+++

1)Was ist Kritik wenn Label „Kritische Geographie“ verwendet wird?

Thesen aus Alex Demirovic: Kritik und Materialität

  • neuer Modus der Kritik, an Kritische Theorie anknüpfend!
  • Moralphilosophische Begründung, normative Ableitung aus Moralgesetzen (kann man entdecken) oder Moralprinzipien (kann man erfinden; z.B. Theorie der Gerechtigkeit; Habermas herrschaftsfreier Diskurs). PROBLEM PROBLEM!!! wird fix autorität, außerdem sehen abstrakte Prinzipien von der Situation von Individuen innerhalb der Gesellschaft ab /Guter Mensch von Sezuan
    Der neue Geist des Kapitalismus: Immer auch antikapitalistische Kritik, die deren Auswirkungen anprangert, ohne deren Ursachen zu durchbrechen. Kapitalismus kann aber Kritik absorbieren, geht dann besser weiter. Nicht Ausbeutung abschaffen, sondern auf höherem Niveau reproduzieren. Radikale Demokratie: auch hier Poststukturalistische Kritik modernisiert den Kapitalismus unfreiwillig
  • Disko

  • Kritische Theorie will nicht konstruktiv sein, sd gesellschaftliche Verhältnisse zu ÜBERWINDEN. Nicht: Wie ist es besser? Sondern: Warum ist das so, wie kann man darüber hinaus gelangen?
  • Kritik muss sich auf sich selber anwenden lassen. Muss radikal sein, Kritik auf eigene Folgen hin analysieren und dekonstruieren. Was bewirke ich mit meiner Kritik in der Konsequenz?
  • Wahrheitsbegriff mit der Motivation, Kompromisslos an der Einrichtung einer besseren Welt arbeiten.
  • Kritik der Politischen Ökonomie: Infragestellung ökonomischer Wissenschaft und deren Fetischisierung/Durchdringung des Alltages
  • LESESTUNDE:

    und Diskussion u.a. über die Problematik der Bestimmung des Begriffs „Rationalität“, sowie über die Schwierigkeiten, kritische Theorie in die geographische Forschung/empirische Arbeit zu integrieren; über die Möglichkeiten, physische Geographie unter gesellschaftskritischen Aspekten zu machen
    Diskussion der fünf Thesen vom AK; besonders die These zur Gesellschaft sowie zum deutschsprachigen Rahmen

    Geographie muss immer Gesellschaft behandeln – konsequent

    GeographInnen jeglicher Couleur tragen die Verpflichtung, sich kritisch mit der eigenen Disziplingeschichte auseinanderzusetzen! Das heißt für die Geographie, die Naturalisierung des sozial Konstruierten sichtbar machen zu müssen und nach deren gesellschaftlichen Ursachen und Funktionen zu fragen.

    Wer kritische Geographie machen will, muss mit geographischen Traditionen brechen und die Grenzen des nationalen Diskurses überschreiten.

    Kritische Geographie kann nicht neutral sein; sie positioniert sich – emanzipativ.

    Kritische Geographie greift an – und ist dadurch angreifbar.

    Sonntag

    Ergebnissicherung Junger GeographInnentag

    Was Angedacht wird:

  • Michi Keizers Diplomarbeit zu Kreativität/Gouvernementalität
  • Was kann man mit der Kritik anfangen? Gruppe
  • Konrads AG „Offene Räume“
  • Entwicklungsarbeit Joscha
  • Simon „Kultur/Gesellschaft“
  • Kritische Geographie / Systemtheorie
  • Svenja „Informalität in der Stadt“
  • Micha Mießner Diplomarbeit Raumplanung/Regionale Disparitäten
  • Micha Mießner zu Überbevölkerungsdiskurs
  • Christopher aus Hamburg zu Regenerativen Energien
  • Anika , Sebastian, Michi, Tino, Wudi machen auf dem großen GeographInnentag was zu Bachelor/wird übernommen auf Jungem Geotag von egal wem
  • Montag